Seitenende

Foto: Valerie Wilms
Dr. Valerie Wilms, MdB
Foto: © Rainer Kurzeder

Interview mit Dr. Valerie Wilms (MdB) vom 04.08.2016

Thema:
Bundesverkehrswegeplan 2030 & Nachhaltigkeit, u. a.

vom 04. August 2016

AUDIO:
https://o-ton.radio-luma.net/mp3/2016-08-04-interview-valerie-wilms.mp3

- Länge: rd. 17 Min. - Größe: rd. 40 MB

Autorisierte Abschrift Telefoninterview vom 04. August 2016 mit Dr. Valerie Wilms,
Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen.

Es gilt das gesprochene Wort.

Anmoderation:
Am Telefon ist Valerie Wilms, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen.
Sie ist für ihre Fraktion die Nachhaltigkeitsbeauftragte sowie im Bundestag ObfrauAls Obleute werden die Abgeordneten bezeichnet, die in den einzelnen Ausschüssen Hauptansprechpartner ihrer jeweiligen Fraktionsführung sind. In jedem Ausschuss gibt es je Fraktion eine Obfrau oder einen Obmann. im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Guten Tag, Frau Dr. Wilms. Schön, daß Sie in den Sommerferien Zeit für das Interview haben.

Valerie Wilms: Aber gerne doch!

radio-luma: Wunderbar.
Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch den von Bundesminister Alexander Dobrindt vorgestellten Bundesverkehrswegeplan 2030 sowie die entsprechenden Ausbaugesetze für Bundesschienen-, Bundesfernstraßen- und Bundeswasserstraßenwege beschlossen. Der Plan umfasst rund 1.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 270 Milliarden Euro bis 2030.
Ist dieses doch recht große Vorhaben Ihrer Ansicht nach, bildlich gesprochen, nun ausgereift, und vor allem ausreichend nachhaltig gedacht?

Valerie Wilms: Nein! Ganz eindeutig nein.
Es ist Bevorteilung der bisherigen Wünschdirwaslisten die wir haben, man beruft sich dann auf irgendwelche Prognosedaten, die man sich bei Instituten bestellt hat, die immer wieder Prognosen liefern, die immer wieder auch falsch sind. Wie wir das schon am Beispiel der A20A20 ist die Bundesautobahn 20 - Kurzform: A20. Die A20 ist eine Autobahn in Norddeutschland. Der östliche Teil der A20 gehört zu den Autobahnen mit der geringsten Verkehrsstärke in Deutschland. Weitere Informationen am Ende der Abschrift. nachweisen konnten. Und mit diesen Prognosedaten wird dann Stimmung dafür gemacht, daß die Projekte, die von den örtlichen Abgeordneten und Landesregierungen angemeldet worden sind, damit aufgenommen werden. So macht man keine Infrastrukturpolitik, die sich in irgendeiner Form auch noch ernsthaft mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen wird.

radio-luma: Wenn wir das Stichwort Wunsch nochmal aufgreifen. Was wäre Ihre "Wunschliste"?

Valerie Wilms: Also meine Wunschliste für den Wahlkreis gibt es nicht! Punkt!
Weil, ich habe eine Aufgabe, die steht im Artikel 38 drin und da steht nix von irgendwelchen Wahlkreisen drin im Grundgesetz (Anm. der Red.: Wortlaut Artikel 38 GGArtikel 38, Absatz 1 Grundgesetz (GG) am Ende der Abschrift mit weiteren Verbindungen im Thema.. Sondern da steht drin, daß die Abgeordneten zum Wohle des gesamten deutschen Volkes da sind, tätig sind und - ich ergänze - in Europa! Was wir eigentlich bräuchten, um eine Bewertung der Verkehrsinfrastruktur vernünftig zu machen, wäre, daß wir uns anschauen, die Bundesrepublik Deutschland und damit der Bundestag und die Bundesregierung muss sich mit dem überregionalen Verkehr in Deutschland beschäftigen. Also das, was wir für Verbindungen innerhalb Europas, die durch Deutschland gehen, bereitstellen müssen und für die Verknüpfung der 16 Bundesländer miteinander. Ich muss mich im Deutschen Bundestag mitnichten um irgendeine Ortsumgehung in irgendeinem Wahlkreis kümmern. Das ist nicht Aufgabe der Bundespolitik, aber auf das Niveau ist der Bundesverkehrswegeplan runtergefahren. Nehmen wir das Beispiel Elbe-Lübeck-Kanal. Ein wirtschaftlich absolut unwichtiger Kanal, der im Prinzip nur noch vom Wassersporttourismus lebt, der ist auf einmal im vordringlichen Bedarf. Da war ein lieber Abgeordnetenkollege dran, am Beginn des Elbe-Lübeck-Kanals, der im Haushaltsausschuss sitzt und da können Sie sich ja Ihren Teil denken.

radio-luma: Sie sind ja ... ich habe mich mit Ihrem Lebenslauf auseinandergesetzt: Im weitesten Sinne sind Sie ja Eisenbahnerin. Sie waren ja Aufsichtsbeamtin bei der Berufsgenossenschaft Bahnen unter anderem. Viele von unserer Redaktion sind selbstredend sehr gern Bahnfahrende und hier von Rheinland-Pfalz gesehen, die Rheintrasse, Stichwort Europa-Verkehrswege, ist das denn überhaupt, und vor allen Dingen ausreichend nachhaltig berücksichtigt?

Valerie Wilms: Nein, natürlich nicht! Weil das, was wir eigentlich bräuchten, eine Güterverkehrs-Alternativstrecke zum Mittelrheintal, da wird irgendwas angedacht. Das Ganze über Siegen dann zu führen, das ist auch eine alte Strecke, die auch entsprechend kurvenreich ist und auch durch bebaute Landschaft geht. Eigentlich müssten wir so etwas bauen, wie wir das für die ICE-Schnellfahrstrecke gemacht haben, so etwas müssten wir für den Güterverkehr bauen. Von mir aus auch einen dreizehn Kilometer oder fünfzehn Kilometer langen Tunnel durchs Mittelgebirge, damit wir den Güterverkehr, der nachts fährt, wenn die Menschen schlafen wollen im Mittelrheintal, daß wir den Güterverkehr aus dem Mittelrheintal rausbekommen. Aber da ist nichts davon zu sehen, weil unser Bundesunternehmen Deutsche Bahn AG höchstbezahlte Manager hat, aber nicht in der Lage ist, einmal aus eigenem Antrieb solche Planungen zu entwickeln. Das muss dann immer, oder soll dann immer der Bund noch zusätzlich bezahlen. Und das ist das, wo ich wirklich sagen kann, was Dobrindt hingelegt hat, ist nichts weiter als eine Shownummer, denn die meisten der Bahnprojekte stecken immer noch in einem sogenannten potentiellen Bedarf drin und ich habe einmal nachgefragt beim Ministerium, bis wann denn dieser potentielle Bedarf einmal durchbewertet werden soll. Und dann höre ich, das wird frühestens Ende 2017 soweit sein. Also kann man einen realistischen Bundesverkehrswegeplan auch eigentlich erst nach 2017 aufstellen. Dazwischen liegt noch eine Bundestagswahl und davor brauche ich noch ein paar Wahlgeschenke.

radio-luma: Herzlichen Dank für diese spannenden Ausführungen. Ich darf bitte noch mal zu gestern, zum gestrigen Tag und der Kabinettsitzung zurückkommen. Gestern haben sich einige Umweltverbände darüber beklagt, daß die vollzogene knappe Frist von wenigen Werktagen jetzt in den Sommerferien, um zu den Ausbaugesetzen des Bundesverkehrswegeplans entsprechend Stellung zu beziehen, einfach zu knapp waren. Teilen Sie diese Auffassung?

Valerie Wilms: Natürlich! Das ist aber typisch Modell Dobrindt. Das hat er bei der PKW-Maut auch gemacht. Da hatten dann die Verbände 25 oder 26 Stunden Zeit, sich zu äussern und was dabei herausgekommen ist, wissen Sie ja. Das ganze Ding hängt jetzt und ist auf Eis gelegt und wird dem Herrn Dobrindt, diesem Bayern da auf dem Posten des Verkehrsministers, von Europa links und rechts um die Ohren geschlagen werden und ich vermute mal, das wird mit dem Bundesverkehrswegeplan auch so weiter gehen. Eigentlich, das was er machen müsste, eine Umsteuerung hin zu einem kombinierten Verkehr, also einen intermodalen Ansatz, daß sich Bahn und die Schiene, nicht Deutsche Bahn AG, die Schiene und Straße mal zusammendenke und gerade auch den Gütertransport über lange Strecken vorrangig versuche auf die Schiene zu setzen, was ja auch die europäische Kommission und auch das Europaparlament will, wo der meiste Verkehr drinsteckt, ist alles nicht abgebildet, in keiner Weise abgebildet.

radio-luma: Entschuldigung, Frau Dr. Wilms, aber da ist genau entgegengesetzt an dieser Stelle die Politik bei der Deutschen Bahn AG. Es werden ja immer mehr Güterzentren geschlossen, et cetera pp ...

Valerie Wilms: Ja, diese Güterzentren, die sie da schließen wollen für den Einzelwagenverkehr, die stehen auch nicht im Vordergrund. Wissen Sie, ich kann mit einem Modell Bahn, ich sage jetzt bewußt nicht Deutsche Bahn, mit einem Modell Bahn kann ich keinem LKW nachfahren. Das funktioniert nicht, weil einfach die Produktionskosten durch die kostspieligen Rangierarbeiten viel zu hoch sind. Aber ich erwarte eigentlich, daß im Güterverkehr das System Bahn sich als Dienstleister für die Speditionen aufbaut und tatsächlich die Sattelauflieger und ähnliches mit Kusshand abnimmt an zentralen Übergabestationen. Aber da wird auch alles von der Deutschen Bahn AG getan und ihren Tochterunternehmen, um dieses zu verhindern. Es werden Terminals hingesetzt in die Landschaft, die auch noch vom Bund bezahlt werden, aber nicht im Interesse der Nutzer betrieben werden, weil zum Beispiel die Stellplätze für die zwischenzeitliche Aufbewahrung der Sattelauflieger fehlen, ich muss dann als Speditionskunde praktisch in dem Moment da sein, wo auch der Zug kommt. Also so was, finde ich, ist nicht dienstleistungsorientiert und da verplempern wir verdammt viel Geld für etwas, was deutlich leistungsfähiger sein könnte.

radio-luma: Da ist ja eigentlich zu bemerken oder zu ergänzen von mir, der Einkauf der Spedition Schenker von der Deutschen Bahn AG. Das sind ja Interessenskonflikte, in meiner Wahrnehmung ...

Valerie Wilms: Das stimmt schon. Das sind sie auch. Die Schenker hat bei der Deutschen Bahn AG aber gar nichts zu suchen ... Null!

radio-luma: Das ist ja im Prinzip die Konkurrenz auf dem Asphalt?

Valerie Wilms: Ja klar! Und da holen wir aber derzeit noch minimal etwas von ihrem Deckungsbeitrag raus, weil bei DB Cargo (Anm. Red.) Die DB Cargo Aktiengesellschaft (bis 29. Februar 2016 DB Schenker Rail Aktiengesellschaft, bis 15. Februar 2009 Railion Aktiengesellschaft) ist die Führungsgesellschaft für das Geschäftsfeld Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn AG (DB), in dem die DB alle nationalen und europäischen Logistikaktivitäten auf der Schiene gebündelt hat.). Weiterführende Verbindungen am Ende der Abschrift., wo gar nichts mehr zu holen ist, weil sie sich da auch verrannt haben. Weil das, was eigentlich sinnvoll wäre, diesen kombinierten Verkehr zu stärken, da sind sie nicht stark genug. Das machen dann andere Bahnunternehmen, was ja auch nicht falsch ist. Ein bißchen Wettbewerb schadet nicht.

radio-luma: Frau Dr. Wilms, ich möchte nochmal den Fokus auf den gestrigen Tag setzen ...

Valerie Wilms: Ja, gerne!

radio-luma: ... und vor allen Dingen: Der ganze Weg vom ersten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans von Bundesminister Dobrindt hat ja im März bereits begonnen und ist beworben auf den Internetseiten des Ministeriums als sehr erfolgreich. Wie ist Ihre Meinung zu den Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie vor allem auch Umweltverbänden in diesen langen Verfahrensweg, beginnend im März? War das ausreichend?

Valerie Wilms: Wissen Sie, Herr Dobrindt hatte die Verpflichtung, eine sogenannte strategische Umweltprüfung zu machen. Das bedeutet etwas ganz Anderes als sich um einzelne Projekte zu kümmern. Sondern da gehört dazu: Wie muss ein Verkehrsnetz so eingebettet werden, daß auch die ökologischen Randbedingungen stimmen, ein Gesamtverkehrsnetz. Das heißt, da muss auch die Frage aufgeworfen werden, ob ich anstatt einer Autobahn lieber eine Bahnstrecke aufbaue, wie das bei mir hier im Wahlkreis vor Hamburg ist. Die Bahnstrecke wurde aber einfach mit dem Argument rausgestrichen, das wäre ja nur Regionalverkehr und die Autobahn drin, obwohl wir alle wissen, daß der sechsspurige Ausbau überhaupt nicht realisierbar ist, weil man dann Häuser abreissen müsste, die erste Häuserreihe abreissen muss. Das heißt, das, was er eigentlich hätte machen müssen, seine Umweltstrategie zu beurteilen, das hat er nur rein formal abgewickelt und hat denjenigen, die dort wirklich Ausarbeitungen dazu gemacht haben, wie den Umweltverbänden, hat er abgekanzelt mit sechs Wochen Möglichkeit, dort Hinweise zu geben. Die hätten dann ausgewertet werden müssen und bewertet werden müssen. Wenn ich das, was ich zumindest weiß, was von einigen Verbänden eingebracht worden ist, wenn ich das sachgerecht bewerten will, dann will ich mal sagen, brauche ich locker ein halbes oder ein Jahr dazu und das Ganze hat er dann, das war ja schon im Juli, ... am 20. Juli, beschlossen werden. Diesen Bundesverkehrswegeplan hat er dann mehr oder weniger innerhalb von zwei Monaten erledigt. Inhaltliche Beschäftigung hat er da im Prinzip nicht vorgenommen, das ist tatsächlich Makulatur gewesen, diese Öffentlichkeitsbeteiligung. Er musste sie machen, er hat sie gemacht, aber er hat sie nicht verinnerlicht.

radio-luma: Und von der Qualität im Ergebnis alles andere als zufriedenstellend?

Valerie Wilms: Und das ist das, weshalb die Bürgerinnen und Bürger heute die Nase voll haben von dem, was Politiker üblicherweise schwätzen. Und er hat lange lange Zeit gehabt. Der Bundesverkehrswegeplan ist schon in der letzten Wahlperiode in Gang gesetzt worden, die Vorarbeiten daran. Die Grundkonzeption war eigentlich brauchbar. Da haben wir sogar als Grüne gesagt, wenn sie das bis zum Ende durchhalten, sind sie auf dem richtigen Wege. Also auch ein Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie zu finden. Aber es ist am Schluss wieder genau die typische Wünschdirwasliste geworden und alles, was dann an ökologischen Kriterien war, ist mehr oder weniger alles zur Seite gedrängt worden mit dem Argument "Ja, aber wir kriegen ja 40% mehr LKW-Verkehr!". Das ist doch schlicht und ergreifend eine Annahme von ihm, die durch nichts, aber auch durch gar nichts belegt ist!

radio-luma: Das ist also ganz entgegen der Nachhaltigkeit, für die Sie ja für die Grünen im Bundestag die entsprechende Spezialistin sind. Es erübrigt sich eigentlich die vielleicht noch letzte Frage doch zumindest anzureißen: Nach unserem Kenntnisstand sind tausende von Stellungnahmen und Meinungen eingegangen in diesem besagten Zeitfenster seit März ...

Valerie Wilms: Knapp 40.000! Wobei einige doppelt eingegangen sind. Also man redet darüber, daß es 27.000 sind, wenn man die komplett noch rausgerechnet hat.

radio-luma: Das heißt also, verkürzt gesprochen. Im Prinzip die Antwort schon vorweg genommen: Es war gar nicht möglich, daß diese vielen Meinungen genauer in diesem doch knappen Zeitfenster überhaupt bei der gestrigen Kabinettssitzung zur Sprache kommen konnten ...

Valerie Wilms: Also in der Kabinettssitzung kommt sowieso nichts zur Sprache, da wird innerhalb einer Stunde über viele Vorlagen beschlossen. Das muss alles vorher vorbereitet sein. Dafür gibt es das Instrument der Vorabstimmung zwischen den einzelnen Ressorts. Also in diesem Fall wäre das das Verkehrsressort und das Umweltressort. Und da hat sich nun herausgestellt, daß Dobrindt dort wegen seines bayerischen Löwen im Hintergrund, dem Herrn Seehofer, halt scheinbar die besseren Karten hat und dass Frau Hendricks, die so richtig als Tiger aufgesprungen ist und sich ja sehr plastisch geäußert hat, daß dieser Bundesverkehrswegeplan, der im Entwurf ja seit März vorliegt, in keiner Weise den Umweltanforderungen entspricht, daß sie da der klassische Bettvorleger geworden ist.

radio-luma: Böse Worte! ... Gut, Frau Dr. Wilms, ich danke Ihnen herzlich für dieses interessante Gespräch und wünsche Ihnen vielleicht doch noch den einen oder anderen geruhsamen Ferientag jetzt in den Sommerferien.

Valerie Wilms: Ach, Herr Urbanietz. Das wird jetzt auch gelingen. Die Sonne scheint gerade wieder hier in Norddeutschland. Schauen wir doch mal, was da insgesamt bei rauskommt. Und jetzt ist ja das große Projekt Bundesverkehrswegeplan erst mal auf den Weg gebracht. Dann können sich die Wahlkreisabgeordneten da Gedanken machen, wie sie das schön in ihren Wahlkreisen zu ihrer Wiederaufstellung nutzen können und dann schauen wir doch mal, ob der Bürger nicht langsam erkennt, welche Veralberung mit ihm von der klassischen Politik getrieben wird.

radio-luma: Danke schön!
Das war ein Interview am 4. August 2016 mit Frau Dr. Valerie Wilms, Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen. Am Mikrofon Christoph Urbanietz von der Redaktion radio-luma.net.


Ergänzende Informationen:

Bundesverkehrswegeplan 2030

Im Internetangebot vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erreichen Sie hier direkt die aktuelle Fassung: Bundesverkehrswegeplan 2030 - 193 Seiten PDF (nicht barrierefrei) - Größe rd. 7,5 MB, Stand 03.08.2016.

Foto Querformat: Von einer Brücke über der A20. Felder und Wiesen in sattem Grün - eine beinahe leere Bundesautobahn.
A20 bei Langsdorf in Richtung Rostock.
Foto: Darkone - Lizenz: CC BY-SA 2.5
Bildquelle de.wikipedia.org:
Artikel: Bundesautobahn 20.

A20 - Bundesautobahn 20
Eine kompakte Übersicht über den Verlauf der A20 sowie Weiterbau und Planungen, Archäologische Trassenuntersuchung und ökologische Ausgleichsmaßnahmen, u. a., wie auch weiterführende Verbindungen im Thema:
de.wikipedia.org - Artikel: Bundesautobahn 20.

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 03. Juni 2016
"Stau, ganz ohne Autos"
Fledermäuse, ein Fähren-Betreiber und ein Seeadler blockieren seit Jahren den Weiterbau der A20 - von Thomas Hahn, Bad Segeberg
Süddeutsche Zeitung: "Stau, ganz ohne Autos"

Artikel 38, Absatz 1, Grundgesetz (GG)
Zitat: " (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. "
Artikel 38 Grundgesetz (GG) direkt: https://gesetze-im-internet.de/gg/art_38.html.
Startseite Grundgesetz mit allen Artikeln GG, Internetangebot im Auftrag vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV): https://gesetze-im-internet.de/gg/, in einem neuen Fenster.

Topografische Karte Mittelrhein - Link zur Vergrößerung im neuen Fenster
Karte der Region Mittelrhein und der Welterbestätte
Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.
[ Vergrößerung im neuen Fenster - rd. 3 MB ]
Author: Lencer - Lizenz:
GNU Free Documentation License
Bildquelle de.wikipedia.org:
Artikel: Mittelrhein.

Mittelrhein
Eine kompakte Übersicht zur Geografie, Verkehr, Geschichte, Welterbe "Oberes Mittelrheintal", u. a., wie auch mit weiterführenden Verbindungen im Thema: de.wikipedia.org - Artikel: Mittelrhein.

Südwestrundfunk (SWR) Fernsehen: Landesschau Rheinland-Pfalz
- Stand: 01.06.2016:

Erhöhter Güterverkehr im Mittelrheintal
"Bringt der Gotthard mehr Lärm?"
Mit der Eröffnung des Gotthard-Bahntunnels am Mittwoch befürchten viele Menschen im Mittelrheintal einen Anstieg des Güterverkehrs und damit noch mehr Bahnlärm vor ihrer Haustür. Zu Recht?
Direkt zu - SWR Landesschau Aktuell - mit Videos, Bildern & Grafik sowie mit weiterführenden Verbindungen im Thema:
SWR Landesschau: "Bringt der Gotthard mehr Lärm?".
Nach Rücksprache mit der Redaktion SWR Landesschau in Mainz, wird diese Seite bis zum 01. Juni 2017 verfügbar sein.

DB Cargo Aktiengesellschaft
Eine Überschau im Thema DB Cargo Aktiengesellschaft und den Firmenverflechtungen der Deutschen Bahn AG im Bereich Güterverkehr, mit weiterführenden Verbindungen: de.wikipedia.org - Artikel: DB Cargo.

Startseite DB Cargo Aktiengesellschaft:
https://www.dbcargo.com/rail-deutschland-de/start/
.

Weitere Informationen radio-luma.net:
Dieses Interview steht im Bezug zur Veröffentlichung: Originale Pressemitteilung NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., vom 03. August 2016: NABU: Der Bundesverkehrswegeplan - ein Konzept wie aus den 1970er Jahren.


Foto: Valerie Wilms
Dr. Valerie Wilms, MdB
Foto: © Rainer Kurzeder

Lebenslauf Dr.-Ing. Valerie Wilms

Ingenieurin
geboren am 22. Januar 1954 in Hannover

Beruflicher Werdegang

seit 2006
freiberufliche Tätigkeit als Ingenieurin

seit 2004
Lehrbeauftragte der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden

1983 – 2006
Technische Aufsichtsbeamtin bei der Berufsgenossenschaft Bahnen

1981 – 1983
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Maschinenelemente und Getriebetechnik des Instituts für Konstruktions- und Fertigungstechnik der UniBw Hamburg

Ausbildung

1981
Promotion am Fachbereich Maschinenbau der UniBw Hamburg

1972 - 1977
Studium des Maschinenbaus an der TU Hannover

1972
Abitur am Schillergymnasium in Hameln

Politischer Werdegang

seit 2009
Mitglied des Deutschen Bundestages

2008 - 2010
Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Energie
Ratsfrau und Fraktionsvorsitzende in Wedel
3. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wedel

2008 - 2009
Kreistagsabgeordnete des Kreistages Pinneberg
Vorsitzende des Umweltaußchußes im Kreistag Pinneberg

2007 – 2008
Sprecherin des Kreisvorstandes Pinneberg

seit 2006
Sprecherin Landesarbeitsgemeinschaft Energiepolitik in Schleswig-Holstein
bürgerliches Mitglied in der Fraktion im Rat der Stadt Wedel und in der Kreistagsfraktion Pinneberg

2005
Parteieintritt

Quelle: www.valerie-wilms.de/ueber-mich/vita/.

Lebenslauf von Valerie Wilms im Internetangebot vom Deutschen Bundestag:
www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/W/wilms_valerie/259160,
sowie weitere Informationen und weiterführende Verbindungen.

Weitere Informationen Dr. Valerie Wilms: www.valerie-wilms.de/ueber-mich/.

Startseite der Internetpräsenz von Frau Dr. Valerie Wilms: www.valerie-wilms.de.

Startseite der Internetpräsenz Deutscher Bundestag: www.bundestag.de.

Seitenanfang

- Veröffentlichung dieser Seite am 14. August 2016 -