..
zum Seitenende
Prof. Carl Friedrich Gethmann

Foto: © Europäische
Akademie |
Prof. Dr. phil. Dr.
phil. h.c. Carl Friedrich Gethmann
Persönliche Angaben
22.01.1944 Geboren in Landsberg/Warthe
Vater: Otto Gethmann aus Hattingen/Ruhr, seinerzeit Offizier, nach
Kriegsende Unternehmer in Hattingen/Ruhr
Mutter: Anna Gethmann, geb. Hannich, aus Landsberg/Warthe
06.11.1968 Eheschließung mit Professor Dr. Annemarie Gethmann-Siefert,
Universitätsprofessor
an der Fern-Universität Hagen
14.06.1979 Geburt der Tochter Anna Johanna
06.07.1983 Geburt des Sohnes Friedrich Carl
Bildungsgang
1950 Gemeinschaftsschule Homberg Bez. Kassel
1950 - 1955 Weiltorschule Hattingen/Ruhr
1955 Theodor-Körner-Schule, neusprachliches Gymnasium in Bochum-Dahlhausen
1964 Reifeprüfung (Ergänzungsprüfung im Griechischen: 19.3.1965
beim Schulkollegium des Regierungspräsidenten in Düsseldorf)
SS 1964 - WS 1965/1966 Universität Bonn: Studium der Philosophie (Wagner,
Martin), Logik (Hasenjaeger) und Pädagogik (Derbolav)
SS 1966 - WS1967 /1968 Philosophisches Institut der Universität Innsbruck:
Studium der Philosophie (Coreth, Muck), Logik (Richter) und Pädagogik
(Brezinka)
01.05.1967 - 30.09.1968 Stipendiat des Cusanuswerks e.V. (Bonn-Bad
Godesberg)
25.08.1967 Lizentiat in Philosophie ("valde bene")
SS 1968 - WS1971/1972 Universität Bochum: Studium der Philosophie
(Blumenberg, Holz, Pöggeler), Logik (Menne), Pädagogik (Schaller)
08.07.1971 Promotion zum Dr. phil. an der Abt. 3 der Ruhr-Universität
Bochum ("magna cum laude") mit der Dissertation: "Untersuchungen
zum Methodenproblem in der Philosophie Martin Heideggers"
30.11.1978 Abschluß des Habilitationsverfahrens an der Universität
Konstanz. Schriftliche Habilitationsleistung: "
Protologik. Untersuchungen zur formalen Pragmatik von Begründungsdiskursen"; mündliche Habilitationsleistung: "Überlegungen zum phänomenologischen
Begriff der 'Welt'". Venia legendi: "Philosophie"
09.12.2003 Ehrenpromotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität
zu Berlin
Berufliche Tätigkeit
01.10.1968 - 13.07.1971 Wissenschaftlicher Assistent (m.d.V.b.) am
Seminar für Pädagogik und Philosophie der Pädagogischen Hochschule Ruhr/Abteilung Essen
ab 10.1968 bis ca. 1978 ca. 250 Vorträge in der Erwachsenenbildung
(Systematische Philosophie und Geschichte der Philosophie) (nebenamtlich)
14.07.1971 - 19.06.1972 Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen
Hochschule Ruhr/Abt. Essen, Seminar für Philosophie
29.06.1972 - 30.08.1972 Dozent für Philosophie an der Pädagogischen
Hochschule Ruhr/Abt. Essen; Vertretung des Faches Philosophie in Forschung und Lehre
01.08.1972 - 07.08.1979 Universitätsdozent für Philosophie an
der Universität Essen - WS 1976/1977 Lehrbeauftragter
für "Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften" an
der Gesamthochschule Duisburg ab WS 1977/1978 Lehrbeauftragter
für "Moderne Logik" an
der Universität Düsseldorf (laufend bis 1981, dann wiederholt) (nebenamtlich)
06.12.1978 - 31.12.1980 Privatdozent an der Universität Konstanz
WS 1978/1979 - SS 1979 Vertretung einer H4-Professur für Philosophie
an der Universität Duisburg
ab 08.08.1979 Wissenschaftlicher Rat und Professor für Philosophie
an der Universität Essen (H3)
(ab 1.1.1980: Professor C3; ab 1.1.1988: Universitätsprofessor C3)
WS 1981/1982 Vertretung einer C4-Professur für Philosophie an der
Universität
Göttingen (nebenamtlich)
1990 Berufung in den Vorstand der Akademie für Technikfolgenabschätzung
Baden-Württemberg in Verbindung mit einer C4-Professur (abgelehnt)
1991 Berufung auf eine C4-Professur an der Universität Oldenburg (abgelehnt)
23.03.1991 - 30.06.1994 Planungsbeauftragter des Senators für Wissenschaft
und Forschung des Landes Berlin und Vorsitzender der Struktur- und Berufungskommission zur
Erneuerung des
Philosophischen Instituts an der Humboldt-Universität zu Berlin
1991 Berufung auf eine C4-Professur für Philosophie an der Universität
Essen (angenommen)
1993 Berufung auf eine C4-Professur für Philosophie an der Universität
Konstanz (abgelehnt)
1995 Berufung auf eine C4-Professur für Philosophie an der Universität
Bonn (abgelehnt)
ab 01.04.1996 Direktor der Europäischen Akademie zur Erforschung von
Folgen wissenschaftlichtechnischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler
GmbH, zugleich Geschäftsführer der GmbH
Listenplätze (C4) 1. Platz
Universität Oldenburg (1990)
Akademie für Technikfolgenabschätzung Stuttgart (1990)
Universität Essen (1991)
Universität Konstanz (1993)
Universität Marburg (1994)
Universität Bonn (1995)
2. Platz
Universität Paderborn (1980)
3. Platz
FernUniversität Hagen (1980)
Universität Bayreuth (1987)
Universität Braunschweig (1989)
Akademische Selbstverwaltung (Auswahl)
1972-1974 Prorektor für Studium und Lehre sowie Vorsitzender der Kommission
für Studium und Lehre der Universität-Gesamthochschule Essen;
Mitglied des Rektorats und des Gründungssenats; Sprecher der
Prorektoren für Studium und Lehre
der Gesamthochschulen NRWs; als Beauftragter des Gründungsrektors
Mitglied der Zentralen Kommission zur Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses
01.04.1975 - 31.12.1982 Vorsitzender der Zentralen Kommission zur
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
01.10.1976 - 30.09.1982 Sprecher der Fachgruppe Philosophie der Universität
Essen
01.04.1980 - 26.02.1991 Vorsitzender des Promotionsausschusses des
Fachbereichs 1 der Universität Essen
1981 - 1984 Mitglied des Fachbereichsrats 1
SS 1983 - WS1984/1985 Mitglied des 1. Senats der Universität Essen
01.02.1984 - 30.09.1988 Beauftragter des Rektorats für die Förderung
des wissenschaftlichen Nachwuchses
01.10.1984 - 30.09.1988 Vorsitzender des Vergabeausschusses für die
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
SS 1985 - WS 1986/1987 Mitglied des 2. Senats der Universität Essen
SS 1987 - SS 1988 Mitglied des 3. Senats der Universität Essen
WS 1988/1989 - SS1990 Mitglied des 4. Senats der Universität Essen
WS 1990/91 - SS 1992 Mitglied des 5. Senats der Universität Essen
01.07.1993 – 30.09.1999 Sprecher der Fachgruppe Philosophie des Fachbereiches
1 der Universität Essen
Herausgebertätigkeit / Mitgliedschaften / Auszeichnungen
1976/1977 Mitglied der Arbeitskreises "Rolle und Funktion der Philosophie" der
Fritz-Thyssen-Stiftung (Vorsitz Prof. Dr. H. Lübbe)
01.05.1974 Gründung und Leitung der Projektgruppe "Wissenschaftstheorie" an
der Universität Essen. Projekte; 1) "Determinanten der Wissenschaftsentwicklung
und Normen der Wissenschaftssteuerung im Bereich der medizinbezogenen
Grundlagenforschung" (abgeschlossen); 2) "Logik und Pragmatik
wissenschaftlicher Argumentation" (abgeschlossen); 3) "Pragmatische
Semantik" (laufend); 4) "Wissenschaft
und Angewandte Ethik" (laufend)
01.10.1974 - 31.12.1977 Mitarbeit in dem Projekt "Studien zum Problem
der Identität" (Universität Essen, Leitung: Prof. Dr. G. Scherer) (abgeschlossen)
ab 1978 Mitherausgeber von J. Mittelstraß, Enzyklopädie Philosophie
und Wissenschaftstheorie, Mannheim 1980 ff.
01.01.1979 - 31.12.1989 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der
Zeitschrift für Didaktik der Philosophie
ab 1981 Gewähltes Mitglied der "Heidegger Conference" (USA)
ab 01.07.1985 Mitherausgeber der Schriftenreihe Neuzeit und Gegenwart,
Bonn: Bouvier
01.09.1986 - 31.12.1995 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der
Zeitschrift Argumentation
01.05.1988 - 31.12.1993 Ordentlicher Kollegiat der Gottlieb-Daimler
und Karl-Benz Stiftung (Ladenburg), Arbeitsgruppe "Umweltstaat"
1987 - 1991 Mitglied der Arbeitsgruppe "Umweltstandards" der
Akademie der Wissenschaften zu Berlin (West)
ab 15.07.1990 Mitglied der Deutschen Vereinigung für Mathematische
Logik und Grundlagenforschung
ab 01.01.1991 Mitherausgeber der Zeitschrift Gaia. Ecological Perspectives
in Science, Humanities and Economics (Zürich)
1990/91 Mitarbeit als Sachverständiger in den Evaluierungskommissionen "Geisteswissenschaften" und "Sozialwissenschaften" des Wissenschaftsrates
21.10.1991 Forschungsstipendium der Karl Heinz Beckurts-Stiftung
ab 1991 Mitglied der Academia Europaea (London)
ab 01.07.1992 Herausgeber der Schriftenreihe Philosophie und Wissenschaft.
Transdisziplinäre Studien, Berlin: De Gruyter (mit J. MITTELSTRASS)
01.06.1993 - 29.04.1996 Stellvertretender Vorsitzender des Vereins
für Wissenschaft und Ethik (Bonn)
01.07.1993 - 29.04.1996 Institut für Wissenschaft und Ethik (Bonn):
Direktor der Abteilung für Technikfolgenabschätzung
1993 - 1995 Mitglied der Arbeitsgruppe Forschungsbehinderung der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
07.-10.09.94 Leiter der Sektion "Sprachphilosophie": Kongreß für
Analytische Philosophie Analyomen II (Leipzig)
ab 14.11.94 Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
ab 01.04.1995 Mitglied des Kuratoriums der Karl Heinz Beckurts-Stiftung (3. Wahlperiode ab 01.11.2002)
ab 01.11.1995 – 22.02.05 Mitglied des Feodor-Lynen-Auswahlausschusses
der Alexander von Humboldt-Stiftung
01.10.1996 – 31.12.2003 Ständiger Gast des Kuratoriums der Akademie
für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg
ab 23.10.1997 – 22.02.05 Stellvertr. Vorsitzender des Feodor-Lynen-Auswahlausschusses
der Alexander von Humboldt-Stiftung
ab 27.04.1998 o. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften
1998 - 2001 Mitglied des Sachverständigenkreises „Biodiversitätsforschung“ des
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
1999 - 2001 Membre de la Groupe de travail sur L’Ethique de l’Espace
der UNESCO (Paris)
1999 - 2002 Mitglied des Technologiebeirats des Landes Rheinland-Pfalz
01.10.1999 – 31.12.2003 Sprecher der Arbeitsgruppe „Gesundheitsstandards“ der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
ab 1999 Herausgeber der Schriftenreihe „Wissenschaftsethik und Technikfolgen-beurteilung“
ab 01.05.2000 Mitglied der Arbeitsgruppe „Gentechnologiebericht“ der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
ab 21.08.2000 Mitglied der Bio-Ethikkommission Rheinland-Pfalz
2000/2001 Vorsitzender der Findungskommission zur Berufung des Direktors
des Alfried Krupp-Kollegs an der Universität Greifswald
ab 01.01.2001 Editor-in-Chief der Zeitschrift Poiesis & Praxis. International
Journal of Ethics of Science and Technology Assessment (Berlin u.a.: Springer)
23. – 29.09.2002 19. Deutscher Kongreß für Philosophie
an der Universität Bonn: Leitung des Kolloquiums “Die philosophische
Bedeutung limitativer Theorien in Logik und Metamathematik“
ab 03.12.2002 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung „Alfried-Krupp-Kolleg Greifswald“
ab 18.12.2002 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina,
Halle
ab 01.07.2003 Mitglied der Kommission zur Herausgabe von Kants gesammelten
Schriften der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
09.07.2004 Mitglied der Akkreditierungskommission des Akkreditierungsinstituts
ACQUIN für den BA/MA-Studiengang „philosophy and economics“ an der Universität
Bayreuth.
2004 Mitglied der Gutachtergruppe „Jugenddiskurs Bioethik“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung
ab 01.10.2004 Mitglied und stellvertretender Sprecher des Projekts „LandInnovation – Zukunftsorientierte
Nutzung ländlicher Räume“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
26. - 30.09.2005 Leitung des Kolloquiums „Der >neue< Mensch.
Ethische Probleme der Genforschung und Biotechnologie“ auf dem XX.
Deutschen Kongreß für
Philosophie an der Technischen Universität Berlin
01.01.2006 – Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie
e.V.
_________________________________________
Weitere Informationen
hier im Archiv:
Die
Dokumentation der Eröffnungsfeier des am 14. Juli 2006
neu gegründeten Zentralinstituts für Angewandte Ethik
und Wissenschaftskommunikation an der Universität Erlangen-Nürnberg
mit dem Festvortrag von Prof. Gethmann - "", mit O-Ton und
Textfassungen.
Weitere Informationen im Internet:
Die Startseite der Internetpräsenz
der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer
Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH erreichen Sie unter: www.europaeische-akademie-aw.de.
Veröffentlichung
dieser Seite am 26. September 2006